Google streicht Anzeigen vom rechten Bildrand

Google hat sich dazu entschlossen, die AdWords-Anzeigen rechts von den Suchergebnissen weltweit aus dem System zu verbannen. Die einzige Ausnahme bilden die „Product Listing Ads“ von Google Shopping, die auch in Zukunft an Ort und Stelle bleiben. Damit gleicht Google die Desktop-Suche an das mobile Erscheinungsbild an. Die rechte Spalte hat durch die mobile Suche an Bedeutung für Adwords verloren. Denn auf mobilen Geräten ist die rechte Seitenleiste aus Platzgründen nicht zu sehen – zeitgleich steigen die mobilen Suchanfragen immer weiter an. Die rechte Seite nehmen die Nutzer dadurch immer weniger wahr.monitor-560634_640 (1)

Zum Ausgleich soll nun über den organischen Suchergebnissen eine Anzeige hinzukommen, sodass der User nun vier Werbebanner zu sehen bekommt. Allerdings tritt diese Regelung nur in Ausnahmefällen und bei „hochkommerziellen Anfragen“ ein, zum Beispiel bei der Suche nach Versicherungen oder Reisen.

Google schafft also die im Verhältnis günstigere Werbefläche ab und Werbetreibende müssen ab sofort um weniger Plätze konkurrieren. Aus ehemals zehn Werbeanzeigen sind nur noch maximal vier Banner zu belegen. Als Folge wird der Cost per Click (CPC) steigen. Die genaue Auswirkung auf die Entwicklung der Klickpreise und Click Through Rate, ist jedoch noch nicht vorhersehbar.

Die Änderungen sind schon seit Jahren im Gespräch und oftmals hat der Knowledge Graph die AdWords-Anzeigen in der Vergangenheit überlagert. Die Änderungen betreffen alle Länder und alle Sprachen und wird jetzt bereits umgesetzt.


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