Zeitungen

“Die Zeitung vermittelt jüngstes Gegenwartsgeschehen in kürzester regelmäßiger Folge der breitesten Öffentlichkeit” (Emil Dovifat). Meistens wird unterschieden zwischen Tageszeitungen und Wochenzeitungen.

Zeitungen dienen den Nutzern in erster Linie als tägliche Informationsquelle. Sie vermittelt die für den Alltag des Lesers relevanten Informationen zu allen Lebensbereichen, von Politik über Wirtschaft, Kultur und Sport bis zu regionalen und lokalen Informationen. Für die Mehrheit der Zeitungsleser steht die lokale Berichterstattung im Vordergrund des Interesses, gefolgt von politischen Meldungen. Auf Platz drei der Interessenskala rangieren bereits Anzeigen. Dies macht deutlich, dass die Tageszeitung für ihre Leser eine wichtige Informationsquelle für Kaufentscheidungen darstellt.

Das äußere Erscheinungsbild der Zeitungen wird geprägt durch Format, Aufmachung und Papier. Die meisten Zeitungen erscheinen in einem deutlich größeren Format als Zeitschriften. Das Zeitungslayout wird bestimmt von einem mehrspaltigen Umbruch (sechs bis acht Spalten). Der Textanteil ist in der Regel deutlich größer als der Bildanteil, trotz des verstärkten Einsatzes von Farbe ist die Gestaltung in schwarz-weiß noch immer vorherrschend. Gedruckt wird auf Zeitungspapier, das in Gewicht und Qualität hinter den bei Zeitschriften üblichen Papieren rangiert.

Die wichtigsten Merkmale für eine Unterscheidung der Zeitungen nach Typen sind:

  • Erscheinungshäufigkeit: täglich, wöchentlich – Tageszeitungen, Wochenzeitungen
  • Vertriebsart: Abonnement, Einzelverkauf – Abonnement-Zeitungen, Kaufzeitungen
  • Verbreitungsgebiet: lokal, regional, überregional – Lokale/Regionale Tageszeitungen, überregionale Tageszeitungen

Immer weniger Deutsche kaufen eine Zeitung. Zwischen 2001 und 2008 ging die Gesamtauflage um fünf Millionen Exemplare zurück.


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